Die Nichtschwimmerin

In dem beschaulichen Eifelstädtchen sitzt eine Künstlerin im dem Erker des historischen Hauses mit Blick über die Rur und zeichnet in ihr großes Skizzenbuch. Aber schon bei der ersten Seite, auf der sie ihr Leben in Bildern zu erzählen beginnt, entfließt der Zeichenfeder eine unheimliche Geschichte. 

In dem Haifischbecken der Kunstszene versucht sich die Frau allen Widrigkeiten zum Trotz zu etablieren, die die Gesellschaft und ihr Geschlecht einer Karriere in den Weg stellen. Auch wenn sie nicht schwimmen kann, kämpft sie um ihr Leben, um den Kopf über Wasser zu halten. 

Erste Erfolgen wechseln mit Gewalt und Niederlagen. Noch ruft niemand „Me Too“, wenn eine Frau geschlagen wird. Als sie sich zu wehren beginnt, gelingt es ihr, festen Stand in ihrem Leben zu gewinnen. Jetzt wird sie sich den Gewässern, auch denen des Unbewussten, stellen. Aber wie gelingt es einer Kupferstecherin, die ein Leben lang versuchte, ihren Mann zu stehen und doch keiner war, ihren Weg unbehelligt durch die Fluten von Hass und Missgunst zu finden? 

erschienen und erhältlich beim Frauenzimmer-Verlag,

ISBN 987-3937013-64-0

Softcover, 240 Seiten, 13,- €

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