Radierung in Riesig

Radierung in Riesig

2004 beschloß Maf Räderscheidt, ihrem Schaffen als Graphikerin eine Krone aufzusetzen, indem sie die größte Radierung der Welt schuf. Dies erschien ihr besonders angemessen, da sie immer für winzige Blätter bekannt gewesen war. Die Platte entstand im Format 2 x 1 m (das größte, was an Kupferplatte geliefert wird) und wurde im Sommer des Jahres 2004 bearbeitet, teilweise in der klassischen Radiertechnik, in großen Zügen aber auch als Kupferstich und schließlich in Eisenchlorid geätzt.

Aus verschiedenen Gründen wurde diese Platte niemals gedruckt, sondern wurde in der Werkstatt des Kunstdruckers Martin Kätelhön aufbewahrt. Erst im Sommer 2010 beschloß er, das vor so langer Zeit begonnene Projekt abzuschließen und das Blatt zu realisieren. Auf einem Bogen im Format 116 x 218 cm druckte er die Graphik “Blitze, die ich schuf” (2004/2010, in der Platte betitelt und signiert)

2 Kommentare

  1. Ich staune! Ein Gesamteindruck kann sich in der Darstellung im Web nicht richtig entfalten, die Detailansichten haben es aber schon in sich. Ich denke das ist ein Werk vor dem ich lange stehen bleiben würde. Auch ohne den Titel hatte ich in der Gesamtansicht die Assoziation eines Sturmes, die Details scheinen weisen aber auch in eine andere Richtung … es gibt Werke, die müsste man real anschauen.

  2. It’s right, Aebby, what you and others on Twitter said: it has to be seen in real. That’s the reason why I hung it instantly up on the wall without frame and anything. It’s a lifetime’s experience and story and it’s fascinating to see what I already knew 6 years ago. It’s like a series of Daily Paintings melted in a huge artwork .

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