Burning fields in Russia, oil pollution in China and the Gulf of Mexico, flood in Pakistan – you could travel around the world following the disasters. Nature seems to take revenge on us for our sins. And? Do we understand? Daily Painting about disasters

Katastrophentouristin

Katastrophentouristin, Acryl und Tusche mit Gips und Tintenstift, 32 x 24 cm

4 Kommentare

  1. Ich schaue mir das Bild jetzt schon 10 min lang an und mein Kopf ist voller Gedanken und Worte, die ich noch nicht richtig fassen kann. Das Bild ist unglaublich dicht, da lohnt sich jeder Ausschnitt zum betrachten und nachdenken. Da steckt so viel von der unglaublichen Schizophrenie drin wie wir mit der Schöpfung umgehen. Ich melde mich morgen nochmal ausführlicher.

  2. Ein Bild sagt oft mehr als 1000 Worte. Das Bild (m)eine manchmal schizophrene Einstellung zur Schöpfung. Trotz aller Betroffenheit über Natur- und Umweltkatastrophen und den ständigen Versuchen einer ökologischeren Lebensführung – Sohnemann meinte kürzlich “Warum müssen wir immer so verdammt ökologisch sein?” ;-) – falle ich immer wieder in einen Zustand der Verdrängung und Nichtbeachtung zurück obwohl die ökologische Bude schon lichterloh brennt.

    Ein lichterloh brennender Horizont ist auch auf dem Bild zu sehen, wie ein Feuerstrum der die Wälder pulverisiert. Ein schmutzig brauner Boden, in dem eine Flagge der Besitznahme steckt, aus dem Boden sprudelt das Öl, im Vordergrund lässt sich eine Trümmerlandschaft, die an einen Friedhof erinnert erahnen. Und inmitten dieses apokalyptischen Szenarios räkelt sich eine blonde Frau zum Sonnenbad, als würde sie es noch genießen und den Zustand der Welt nicht wahrnehmen.

    Es ist leicht weg zu sehen, es hilft aber nichts.

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